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Nasenfalten – Korrekturen sind möglich in jedem Alter durch Botox, Hyaluron und Polymilchsäure

Nasenfalten und ihre Entstehung

Die sogenannten Bunny Lines entstehen mit zunehmendem Alter beim Grinsen oder Lachen, allerdings auch beim Zusammenkneifen der Augen bei Brillenträgern. Sie bilden sich als Folge einer verstärkten Muskelaktivität im Nasenbereich und durch das Absinken der Wangen mit zunehmendem Alter und verändern, wenn sie stark ausgeprägt sind, den Gesichtsausdruck. Der Mensch mit tiefen Falten an der Nasenwurzel wirkt immer ein wenig mürrisch oder ärgerlich und verstimmt. Besonders Frauen leiden unter der Faltenvertiefung ab dem 35. Lebensjahr und suchen nach Korrekturmöglichkeiten, um so lange wie möglich jung und unbeschwert zu wirken. Falten an der Nase können sich jedoch auch als Folge einer übertriebenen Behandlung von Stirnfalten mit Botulinumtoxin und ähnlichen Substanzen zur Faltenunterspritzung bilden. Es gibt zahlreiche Behandlungsmöglichkeiten für unerwünschte Falten an der Nasenwurzel.

Während Nasenfalten in der Regel gut mit einer Unterspritzung behandelt werden können, ist bei einer schiefen oder stark verformten Nase eine Nasen-OP unumgänglich.

Botulinumtoxin zum Unterspritzen von Bunny Lines

Botox ist eine Abkürzung für das Eiweiß Botulinumtoxin, ein Bio-Protein mit einem hohen Molekulargewicht. Es wird von Clostridien, Bakterien, bei Abwesenheit von Sauerstoff, produziert. Botulinumtoxin kommt ursprünglich als Medikament aus den USA, doch in Europa werden in der Zwischenzeit ähnliche Wirkstoffe unter den Namen Dysport, Xeomin, Bocouture und Vistabel verwendet. Das Neurotoxin Botulinumtoxin wird erheblich seltener eingesetzt als Aspirin oder Betablocker, doch da es ästhetische Wirkungen hat, wird es als „faltenreduzierendes Nervengift“ von Kritikern mit Abwehr beschossen. Durch einen komplizierten Prozess in der Zelle reduziert Botulinumtoxin die Ausschüttung des Neurotransmitters Acetylcholin, der die Muskeln aktiviert und stellt damit die behandelte Muskelpartie ruhig. So verschwinden die Falten bei Unterspritzung der betroffenen Faltenpartie in bis zu 10 Tagen nach der Behandlung. Je früher man beginnt, umso erfolgreicher ist der Effekt. Die Kontraktion der Muskulatur regeneriert sich binnen drei Monaten durch neue Nervenenden, so sollte die zweite Behandlung dann nach drei Monaten stattfinden. Weitere Behandlungen folgen im Abstand von 6- 12 Monaten, denn die Muskelmasse reduziert sich durch die Ruhigstellung.

Risiken und Nebenwirkungen von Botulinumtoxin zum Unterspritzen von Falten

Es gibt Patienten, die Antikörper gegen das Toxin haben und, bei denen daher diese Therapie versagt. Es kann passieren, dass die Falten sich asymmetrisch ausprägen. Meistens muss nach 2 Wochen ohnehin noch einmal nachgespritzt werden, um die Symmetrie im Gesicht wieder herzustellen. Kleine Blutergüsse können entstehen, die jedoch abgedeckt werden können. Alle diese Nebeneffekte verschwinden jedoch wieder problemlos.

Gesichtstraining zur Faltenbehandlung

Eine natürliche Methode der Faltenbehandlung ist die aktive Gesichtsgymnastik, bei der die Muskeln des Gesichts bis hin zum Hinterkopf reaktiviert werden. Es ist zu beobachten, dass Opernsänger und Sängerinnen weniger Gesichtsfalten haben, da sie ununterbrochen beim Singen die Gesichtsmuskulatur aktivieren. So ist es möglich, auch durch Gymnastik wie Faceforming von Benita Cantieni oder ähnliche Systeme die Falten zu reduzieren. Trotzdem ist es so gut wie unmöglich, Nasenfalten dauerhaft ganz wegzutrainieren.

Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure und Polymilchsäure

Eine weitere unschädliche Methode kosmetischer Art ist die Behandlung mit Hyaluron in Cremeform. Diese Methode wird von vielen Kosmetikproduzenten für ihre Produkte eingesetzt, ist jedoch weniger wirkungsintensiv. Davon abgesehen kann aber auch mit Hyaluronsäure bei kleinen Falten unterspritzt werden. Bei Nasolabialfalten hält das Ergebnis dann bis zu 18 Monate an und hat den Vorteil, dass es sofort sichtbar ist. Das Liquid lifting mit Polymilchsäure ist neuerdings bei den Hollywood Stars beliebt und hält bei hochwertigem Produkt sogar für mehrere Jahre an. So verwendet der Schönheitschirurg Polymilchsäure, die er mit der Criss Cross Tunneltechnik in tiefere Hautschichten bringt, wo Hohlräume aufgefüllt werden. Über 6-8 Wochen sorgt das umliegende Gewebe durch diese Anregung für eine stärkere Bildung von Fasergewebe, solange diese Milchsäure vom Körper abgebaut wird. Das Verfahren ist angeblich unschädlich und hat keine Nebenwirkungen. Knötchen werden nicht gebildet und ideal ist die Kombination von Liquid Lifting durch Milchsäure in Verbindung mit Hyaluron. Bevor jemand zu reinem Botox greift, sollte er sich gut beraten lassen von den Fachkosmetikinstituten und eventuell die Kombimethode ausprobieren.